home

Samichlaus-Gedichte

der Samichlaus freut sich immer wieder über die schönen Gedichte, die ihm viele Kinder
vorsagen, sicherlich hat der Schmutzli auch eine tolle Überraschung für die schönen Gedichte! 

 

Eine Kleine Sammlung an Gedichten: 


 

Es ruusched i de Tanne,
es nachted früeh im Wald.
Oms Samichlaushüüsli
pfyfft d'Byse ysig chalt.

De Samichlaus hed z'dänke,
är tued e länge Schnuuf.
Jetzt luegt är im Kaländer
ond setzt sie Bröllen uf.

Är grochsed, ronzled d'Stirne:
"Jetz han ech aber Zyt!
Vo morn a esch Dezämber,
mi Tag esch nömme wyt."

Es lüüchted doss am Himmel,
e Stärn fod z'glänzen a.
Är wott em Chlaus cho zönde,
dä muess jetz heiter ha.


Vom Himmel falled d'Flöckli
wie Fäderli lislig-lis
em Samichlaus sis Hüüsli
und d'Tännli sind scho wiiss.
Vo jedem Chind im Dörfli
weiss er alles ganz genau
und mängisch mues er süüfzge -
dänn süffzged s'Eseli au.


D'Stube isch no hell.
Samichlaus, chomm schnell!
Au zo meer, i bitt;
d'Ruete nimm ned mit!

Blyb ned duss im Gang!
Lueg nu, wien i plang,
bis d mer öppis gisch,
wil d en Guete bisch.

Pack jetz weidli us!
Mach di breit im Huus!
Nochher will i gly
ganz en Brave sy.


Für vieles stellt mer hüt Roboter a,
mer seit ohni Computer chas nöd gah.
Es git Ragete und Satelite,
und doch wird uf de Erde immer no gschtritte.

Mer schafft vieles ab und tuet ume hetzte,
nur dich Samichlaus cha niemer ersetzte.
Du lasch dich nöd vom Moderene la leite,
und läbigi Schmutzli tüend dich begleite.

Ziesch all Jahr z' fuess dur euses Land,
dreisch immer s' rot und goldig Gwand,
für jedi Familie häsch Zit und machsch halt.
Ich danke dir im Name vo jung und alt.


Ums Samichlaushüüsli
liit schuehtief der Schnee.
Viel hungrigi Tierli
händ es Liechtli drin gseh.

Sie chömet scho z'düüsle
bi Tag und bi Nacht,
Mir händ dene Tierli
es Chrüpfli zwägg gmacht.

Die Häsli, die Rehli -
sie wüssets gar guet,
dass mir zwei sie gärn händ
und das tuet ne guet.

Sie lueget eus früntli
und zuetraulich a.
Mir sind ja für alle
zwei güetige Maane.

Ich striichle min Bart
und brummle froh dri:
"Gottlob, mir händ z'ässe,
ihr chönd jede Tag cho!"